Dieser Beitrag ist Teil 7 von 30 der Serie #Storytellity

7 Warum sollten Geschichten eine Krise haben?

Bild von Rotkäppchen und dem Wolf

Rotkäppchen und der Wolf

Ausschnitt der emotionalen Achterbahn mit der Krise

Die Krise

Die Krise ist die wichtigste Szene jeder Geschichte. Warum das so ist, erklärt dieser Kurzbeitrag.

Geschichten brauchen emotionale Kontraste. Der Zuschauer kann sich so besser in das Geschehnis einfühlen. In der Krise stürzt der Held in seinem Denken, Fühlen und Tun vollständig ab. Er hat die Kontrolle über die Situation verloren.

Einen stärkeren Kontrast wird man mit rein positiven Ereignissen nicht erzielen können. Zumal der Anfang der Krise noch in der Normalität (die Normale Welt) startet und den Helden und damit den Zuschauer am Ende der Szene an den dunkelsten Ort der Geschichte bringt.

Die Krise macht es für den Zuschauer plausibel, dass der Held die Lage nicht mehr im Griff hat. Sie bereitet als Szene den Abgrund vor.

Geschichtenerzählen war ganz sicher keine meiner Stärken. Ich musste mir alles erarbeiten, unzählige Bücher lesen und natürlich auch scheitern. Irgendwann wusste ich allerdings so viel darüber, dass ich anderen noch etwas beibringen konnte und sogar meine eigene Methode entwickelt habe. Die Story Matrix ist einfach. Sie erspart den peinlichen Moment, wenn Du merkst, dass Deine Zuschauer nichts mit Deiner Geschichte anfangen können. Peinlich deshalb, weil Du ja zu Ende erzählen musst.

Die Story Matrix funktioniert für jeden. Deshalb habe ich ein Buch über die Methode geschrieben.

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