Dieser Beitrag ist Teil 20 von 30 der Serie #Storytellity

20 Warum ist ein Held nie ein Held?

Ariadne

Theseus findet seinen Weg Dank Ariadnes rotem Faden

In diesem Kurzbeitrag erfahren Sie, warum Helden besser keine Übermenschen sind.

Der Held einer Geschichte hat in erster Linie eine Funktion. Dabei gut auszusehen, gehört nicht dazu. Mit übermenschlichen Helden kann sich der Zuschauer schlecht identifizieren.

Ein normaler Mensch in der Rolle des Helden ermöglicht dem Publikum, die Geschichte zu erleben, ohne selbst betroffen zu sein. Der Zuschauer empfindet zwar Mitgefühl für den Helden in seiner schwersten Stunde. Er freut sich, wenn der Held am Ende seine Probleme löst. Aber er ist derjenige, der in Gefahr gerät. Er ist derjenige, der die Hoffnung verliert. Aus einem Beispiel kann der Publikum etwas lernen.

Was ist dann sinnvoller? Ein Held, der das Wort als Titel trägt oder ein Held, der als ganz normaler Mensch eine Funktion erfüllt? Mit wem kann sich der Zuschauer besser identifizieren?

Geschichtenerzählen war ganz sicher keine meiner Stärken. Ich musste mir alles erarbeiten, unzählige Bücher lesen und natürlich auch scheitern. Irgendwann wusste ich allerdings so viel darüber, dass ich anderen noch etwas beibringen konnte und sogar meine eigene Methode entwickelt habe. Die Story Matrix ist einfach. Sie erspart den peinlichen Moment, wenn Du merkst, dass Deine Zuschauer nichts mit Deiner Geschichte anfangen können. Peinlich deshalb, weil Du ja zu Ende erzählen musst.

Die Story Matrix funktioniert für jeden. Deshalb habe ich ein Buch über die Methode geschrieben.

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  • Was hat der Held mit dem Publikum zu schaffen?
  • Was darf dem Ende einer Geschichte nie fehlen?
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  • Sprechen Sie Storytelling?
  • Was ist die richtige Mischung aus Erfahrung und Kontext?
  • Was darf in einem Dialog nie passieren?
  • Wann schauen Sie dem Publikum besser nicht in die Augen?
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