Dieser Beitrag ist Teil 9 von 30 der Serie #Storytellity

9 Durch welche zwei Zutaten wird eine Krise in einer Geschichte erst möglich?

Dr. Frankenstein und sein Monster in den Alpen. Frankenstein hat eine Waffe, kann aber nicht abdrücken. Er fühlt sich deshalb schuldig.

Frankensteins Monster

In diesem Kurzbeitrag erfahren Sie, was in einer Geschichte für den Helden alles zusammenkommen muss, damit die Kontrolle verliert und in die Krise rutscht.

Der Held hat ein Problem. Wie zum Beispiel Risse in seiner Beziehung. Er hört nie richtig zu – so seine Partnerin – und ist nie für sie da. Doch ein Problem ist etwas Normales. Probleme hat jeder. Daher braucht er eine Herausforderung, die ihn in die Krise stürzt. So könnte der Held einen Nebenbuhler bekommen, der all das macht, was er im Alltag vergessen hat. Wenn seine Partnerin dann dem anderen verfällt, haben wir genau den Kontrollverlust, den eine Krise auszeichnet.

Die beiden Zutaten für eine Krise sind also

  1. Ein Problem
  2. Eine Herausforderung

Die Kernfrage für den Erzähler lautet danach: Ist es für mich plausibel, dass der Held durch das Problem und die Herausforderung tatsächlich die Kontrolle über die Situation verliert?

Geschichtenerzählen war ganz sicher keine meiner Stärken. Ich musste mir alles erarbeiten, unzählige Bücher lesen und natürlich auch scheitern. Irgendwann wusste ich allerdings so viel darüber, dass ich anderen noch etwas beibringen konnte und sogar meine eigene Methode entwickelt habe. Die Story Matrix ist einfach. Sie erspart den peinlichen Moment, wenn Du merkst, dass Deine Zuschauer nichts mit Deiner Geschichte anfangen können. Peinlich deshalb, weil Du ja zu Ende erzählen musst.

Die Story Matrix funktioniert für jeden. Deshalb habe ich ein Buch über die Methode geschrieben.

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