Es gibt wahrscheinlich nichts, was bei Publikum und Rednern so beliebt ist wie Geschichten. Es gibt allerdings auch nichts, was an die Zumutung eines schlechten Geschichtenerzählers heranreichen würde. Deshalb an dieser Stelle sieben Erzählertypen, die keiner hören oder sehen möchte:

1. Der Historiker

Er muss alles so erzählen, wie es tatsächlich war. Bei ihm gibt es kein High Noon um 12 Uhr Mittags sondern er führt das Gespräch mit seinem Kollegen um 14:32 Uhr an einem Dienstag im Juni. Der Dialog entwickelt sich auch nicht in wenigen Momenten zu einem heißen Konflikt. Stattdessen erzählt er davon, dass man sich erst auf den neuen Meetingtermin mit dem Kunden einigte, bevor er das Thema der problematischen Zusammenarbeit anspricht. Zur Richtigkeit gehört für ihn auch, dass der Streit sich über mehrere Treffen entwickelte, bis er es schließlich aufgab. An dieser Stelle ist das Publikum bereits im Tiefschlaf.

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no time for losers

Im Frühjahr beginnt wieder der Wettbewerb International Speech in zehntausenden Toastmasterclubs weltweit. Ich werde dabei sein. Der Wettbewerb beim Rhetorik Club Frankfurt findet am 25.03.2015 statt.

Meine letzte Erfahrung mit einem Redewettbewerb liegt nicht weit zurück. Damals wurde ich beim Redewettbewerb Humorvolle Rede disqualifiziert. Ich hatte überzogen:

Es war nicht das Erste Mal, dass ich an mir selbst gescheitert bin. Als professioneller Redner denkst Du Dir: Sogar im Halbschlaf sollest Du die ersten Runden im Wettbewerb gewinnen können. So dachte ich auch bei meinem ersten Wettbewerb, den ich sogar in der ersten Runde verlor. Es war der Wettbewerb Humorvolle Rede im Herbst 2013. Meine Rede selbst war nicht schlecht. Sie war sogar so gut, dass ein Toastmasterkollege sie 18 Monate später noch zitieren konnte. Aber ich war einfach nicht witzig genug. Weiterlesen